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Archiv für die Kategorie ‘DSL Telefonie (VoiP)’

connect-Festnetztest: ISDN bleibt erste Wahl

9. November 2009 sabel 1 Kommentar

Immer mehr Festnetzanbieter drängen ihre Kunden in einen sogenannten NGN-Anschluss (Next Generation Network), bei dem auch die Sprachtelefonie komplett übers Internet abgewickelt wird. Hintergrund: Die NGN-Infrastruktur ist für die Provider wesentlich kostengünstiger als das klassische Telefonnetz. Doch stimmt auch die Qualität? Dieser Frage ist die Fachzeitschrift connect in ihrer aktuellen Ausgabe 12/2009 nachgegangen. An acht Standorten in Deutschland haben die Tester mit Originalverträgen NGN-Leitungen bei den neun wichtigsten Anbietern gebucht; als Referenz diente ein ISDN-Anschluss der Deutschen Telekom. Tag und Nacht bauten Computer Testverbindungen über jeden Anbieter zu Festnetzanschlüssen, zu Anschlüssen im eigenen Netz und zu Mobilfunknetzen auf. Zusätzlich wurden regelmäßig große Datei-Up- und Downloads getätigt, um zu überprüfen, ob dies die Sprachqualität beeinträchtigt. Dabei wurden pro Anbieter bis zu 7000 Testtelefonate und Datenübertragungen durchgeführt.

Das Ergebnis vorneweg: Bei den DSL-Anbietern lieferte O2 sowohl bei den Sprach- als auch bei den Datenmessungen die beste Leistung ab. Bei den regional agierenden und deshalb separat bewerteten TV-Kabelbetreibern belegt Unitymedia Platz eins.

Es gab aber auch etliche Probleme zu beklagen. Ein Testkriterium war die Rufaufbauzeit – also die Zeit, die ein Kunde nach dem Wählen warten muss, bis es beim Gegenüber klingelt. Hier setzt der klassische ISDN-Anschluss mit 2,37 Sekunden den Maßstab, Nutzer von Internet-Telefonie müssen teils bis zu 7 Sekunden warten; einzig O2 war mit einer Rufaufbauzeit von durchschnittlich 2,85 Sekunden ISDN dicht auf den Fersen. Weiterer Kritikpunkt sind die teils langen Sprachlaufzeiten, die sich durch Verzögerungen im Gesprächsfluss bemerkbar machen. Beträgt diese Zeit am ISDN-Referenzanschluss gut 30 Millisekunden, steigt sie beim schlechtesten NGN-Anbieter auf knapp 178 Millisekunden – ab einem Wert von 150 Millisekunden wird die Verzögerung vom telefonierenden Kunden als störend empfunden.

Auch bei den Datenmessungen förderten die Messsysteme große Unterschiede zutage: So gab es teils erhebliche Abweichungen zwischen der vom Anbieter vertraglich zugesicherten Internet-Geschwindigkeit und den tatsächlich gemessenen Werten. In einem Fall wurden 16 Mbit/s zugesagt, die tatsächliche Geschwindigkeit betrug aber nicht einmal 6 Mbit/s – hier bezahlt der Kunde für eine nicht erbrachte Leistung.

Der Tipp der connect-Redaktion: Wer hohe Ansprüche an die Telefonqualität stellt, sollte bei einem Anbieter unterschreiben, der noch klassisches Festnetz (analog oder ISDN) anbietet. Wer eher preissensitiv ist, sollte zu O2 oder – sofern verfügbar – zu Unitymedia greifen.

O2 DSL Komplettpakete

5. August 2009 sabel 1 Kommentar

logo_o2_1_72dpiO2 bietet ab den 4. August drei neue Komplettpakete. Alle O2 DSL Komplettpakete können drei Monate lang getestet werden. Ohne Angabe von Gründen kann der Kunde in diesem Zeitraum seinen DSL-Anschluss wieder kündigen. Nach der dreimonatigen Testphase hat der Vertrag eine Laufzeit von 24 Monaten ab Aktivierungsdatum. Der einmaliger Anschlusspreis liegt bei 49 Euro:

  • O2 DSL Komplett: 25 Euro/ Monat
    • Max. Geschwindigkeit bis zu 2.048 kbit/s
    • Surf Flatrate und Telefon Flatrate ins dt. Festnetz
  • O2 DSL Komplett Plus: 30 Euro/ Moant
    • Max. Geschwindigkeit bis zu 6.144 kbit/s
    • Surf Flatrate und Telefon Flatrate ins dt. Festnetz
    • O2 Family&Office Flatrate
    • O2 Mobile Flatrate ins dt. O2 Mobilfunknetz
  • O2 DSL Komplett Premium: 35 Euro/ Monat
    • Surf Flatrate und Telefon Flatrate ins deutsche Festnetz
    • O2 Family&Office Flatrate
    • O2 Mobile Flatrate ins dt. O2 Mobilfunknetz
    • International-Flatrate-1

Kunden, die sich bis zum 12. Oktober 2009 für ein O2 DSL Paket entscheiden, erhalten optional den O2 Prepaid-Surfstick inklusive fünf mal O2 Internet Dayflat zum Vorteilspreis von einmalig 10 Euro statt 59,99 Euro. Ab Herbst ist das Angebot deutschlandweit nahezu flächendeckend verfügbar.

Kategorien:DSL Tarife, DSL Telefonie (VoiP), O2 DSL Schlagworte: ,

Günstige Gespräche ins Ausland trotz Call-by-Call-Sperre

31. Juli 2009 sabel Kommentieren

Call by Call – diese in der Umgangssprache als Billig- Vorwahlen bekannten Dienste senken Gesprächskosten auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Preises. Telekom-Kunden profitieren schon seit Jahren von diesen preiswerten Vorwahlen. Die alternativen Anbieter jedoch lassen Call-by-Call-Dienste nicht zu. „Verbraucher mit einem Telefonvertrag von einem der alternativen Anbieter können statt Call by Call einen der sogenannten Callthrough-Dienste nutzen und so Gespräche ins Ausland oder ins Handynetz zu wenigen Cents, teilweise sogar kostenlos führen“, sagt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de.

Das Prinzip von Callthrough ist einfach: Jeder Anbieter hat eine spezielle Einwahlnummer, die der Nutzer zunächst anruft. Nun wird eine Verbindung zu einem Vermittlungscomputer aufgebaut. Anschließend erfolgt die Eingabe der eigentlichen Zielrufnummer. Teilweise ist hierzu eine vorherige Anmeldung und die Aufladung eines Prepaid-Guthabens nötig. „Bei einigen Calltrough-Anbietern wählt sich der Kunde über eine normale Festnetznummer ein. Für ein Gespräch etwa ins Festnetz von Polen oder Australien wird häufig nur dieses Festnetzgespräch berechnet, nicht die Weitervermittlung. Inhaber einer Telefon-Flatrate telefonieren somit kostenfrei“, so Neuhetzki. Zum Vergleich: Im Standardtarif der Festnetzanbieter kostet dasselbe Telefonat nach Australien bis zu 80 Cent pro Minute. Anrufe in das deutsche Mobilfunknetz lassen sich mit Callthrough ebenfalls senken. Dazu werden in der Regel 01805-Einwahlnummern verwendet, welche die Kosten von durchschnittlich 22 auf 14 Cent pro Minute reduzieren.

Bei der Wahl des passenden Callthrough-Anbieters sollten Verbraucher nicht nur auf den Preis achten. „Wer auf der Suche nach einem seriösen Callthrough-Dienst ist, sollte sich die Konditionen wie etwa den Abrechnungstakt genau ansehen. Helfen kann hier der Calling-Card-Rechner von teltarif.de. Hier werden nur Anbieter mit einem einwandfreien Tarifmodell gelistet“, so Neuhetzki abschließend.

Den Calling-Card-Rechner finden Sie unter http://www.teltarif.de/calling-card-rechner . Einen ausführlicheren Ratgeber mit zahlreichen Tipps und Preisbeispielen zum Thema Callthrough gibt es unter http://www.teltarif.de/auslandsgespraeche-mit-flatrate .

Pressemeldung

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sipkom: FRITZ!Box plus 50 Euro Gesprächsguthaben

15. April 2009 sabel Kommentieren

Der Telekommunikationsanbieter sipkom bietet seinen Kunden ab sofort eine VoIP-Abwrackprämie an. Und das ganz ohne lästigen Papierkrieg. Neu- und Bestandskunden, die sich für eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 entscheiden, erhalten diese für günstige 169 Euro inklusive 50 Euro Gesprächsguthaben.

Die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 ist das aktuelle Flaggschiff der FRITZ!Box-Familie. Sie vereint Modem für DSL-Anschlüsse, Router mit Interneteinwahl und Wireless-Lan sowie Telefonanlage für ISDN und Analog. Die neue FRITZ!Box ist aktuell das einzige Gerät, welches ein DSL-Modem mit dem schnellen WLAN N-Standard kombinieren kann. Die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 wurde Testsieger bei Magazinen wie ComputerBild, PC Praxis, PC Welt, CHIP sowie connect und erhielt ein „Sehr gut“ beispielsweise bei c’t, CHIP und PCgo.

sipkom bietet seinen Kunden in Verbindung mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270 ab sofort eine „Abwrackprämie“. Jeder der sich jetzt für eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 als Router entscheidet, erhält diese zum günstigen Preis von 169 Euro inklusive 50 Euro VoIP-Gesprächsguthaben. Chris Martini, Manager des südafrikanischen Telekommunikationsanbieters über die Aktion: „Neu- und Bestandskunden müssen einfach nur eine Mail an unseren Support senden mit der sipkom Kunden-Nummer „4932″ für die Gutschrift des Gesprächsguthabens. Kunden können ihren alten Router sogar behalten. Nach der Überweisung des Geldes werden die Boxen innerhalb von fünf Tagen versendet.“

Weitere Informationen unter: www.sipkom.com

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Behörden-Rufnummer 115: Anruf-Kosten?

24. März 2009 sabel 1 Kommentar

Fünf Minuten in der Warteschleife zu stecken, kann schon ganz schön teuer sein. Wer die einheitliche Behörden-Rufnummer über einen Prepaid-Tarif des Mobilfunk-Discounters callmobile anruft, kann dafür schon 2,50 Euro seines Guthabens verlieren. Bei unserer Anfrage, wo wir in Berlin einen neuen Reisepass ausstellen lassen könnten und welche Unterlagen wir dazu benötigten, dauerte das folgende Gespräch weitere sechs Minuten – macht insgesamt elf Minuten Gesprächsdauer bzw. 5,50 Euro Gesprächskosten in unserem Tarifbeispiel. Eine Anfrage zu den für eine Kfz-Zulassung benötigten Unterlagen und den Öffnungszeiten der Berliner Zulassungsstelle dauerte beispielsweise über vier Minuten bis zur Beantwortung nach anderthalb Minuten Warteschleife. Teilweise merkte man den Antworten aber auch an: Die Mitarbeiter lesen vorgefertigte Antworten am Telefonhörer vor.

Quelle: teltarif.de

Skype for SIP: VoIP-Anbieter auf neuen Wegen

24. März 2009 sabel Kommentieren

Skype setzt voll auf die Wirtschaftskrise. Die neue Telefonsoftware „Skype for SIP“ soll sparwillige Unternehmen dazu bewegen, vollständig auf die Produkte der eBay-Tochter umzusteigen. Nach einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ will eBay damit bis 2011 den Skype-Umsatz verdoppeln. Das Online-Auktionshaus selbst musste erst kürzlich massive Gewinneinbußen hinnehmen und setzt daher verstärkt auf seine anderen Geschäftsbereiche.

Quelle: onlinekosten.de

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Skype auf dem iPhone über Truphone

6. März 2009 sabel Kommentieren

Der Multi-Messenger Truphone verbindet sich auf iPhone und iPod touch jetzt auch mit Skype. Dort kann man mit Freunden chatten und in WLAN-Netzen auch über Skype telefonieren.

In Mobilfunknetzen ist dies nur über einen Umweg möglich – und diesen bietet Truphone gleich selbst an, denn Truphone unterhält ein Netz von lokalen Einwahlnummern, um über Callthrough und Callback günstige Auslandstelefonate anzubieten.

Diese Truphone Anywhere genannte Funktion in der iPhone-Software leitet den Skype-Anruf dann über das Mobilfunknetz und eine lokale Einwahlnummer an Skype weiter.

Quelle: Pocketbrain.de

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